DIE KRAFT DEINES ATEMS ERFAHREN

„Wer nur halb atmet, der lebt auch nur halb.“

Acharya Milind Kumar Bhardway

 

Der Atem nimmt im Yoga eine zentrale Rolle ein und sollte eigentlich nicht nur im Yoga, sondern in unserem ganzen Leben diesen hohen Stellenwert und Fokus  bekommen.

Denn wahr ist: ohne unserem Atem können wir nicht leben.

Atem ist Energie und Energie ist im Überfluss da.

 

Daher schöpfe aus dem Vollen und atme ein und aus.

 

Und obwohl der Atem so zentral und wichtig ist, ist es doch so, dass der Atem den meisten nicht wirklich bewusst ist und dass dadurch viele nicht "richtig" atmen.

Viele von uns atmen sehr flach, schnell, unregelmäßig – das wirkt sich direkt auf unser vegatives Nervensystem aus.

In Situationen mit einem hohen Stressfaktor sind wir schneller kurzatmig und halten unseren Atem mitunter auch an, ohne es bewusst zu merken. Wir sind angespannt, sodass wir sogar die Zähne zusammenbeißen.

 

Es gibt so viel zu lernen über unseren Atem und es gibt unzählige Atemtechniken, die wir erlernen können.

Hier sind nur einige Techniken, die ich anführe: den 3-fachen oder vollen Atem, Reinigungsübungen, die tiefe Bauchatmung, , die Feueratmung, die Schädelatmung, die Kehlatmung, den Stufenatem, die Atemverlängerung, das Integrieren von Atempausen....

 

Außerdem ist es wichtig und unumgänglich die Atemräume mit Bewegungsübungen zu dehnen, zu weiten und die Atemhilfsmuskulatur zu stärken. Dafür kenne ich viele schöne Übungen aus Indien.

Gerade in der Erkältungszeit ist das zudem auch eine gute Stärkung des Immunsystems.

 

Je nachdem, welche Symptome wir körperlich und geistig haben, werde dich die notwendige Atemtechnik und spezielle Übungen einsetzen.

 

Es gibt grundsätzliche Fragen, die sich jeder zu seinem Atem stellen kann:

Wie kurz oder lange ist mein Atem?

Wie schnell oder langsam ist mein Atem?

Wie flach oder tief ist mein Atem?

Mache ich Atempausen?

Wo spüre ich meinen Atem?

Atme ich mehr ein oder aus?

Wie groß, weit und breit sind meinen Atemräume?

 

Ein gleichmässiger Atem verbessert die Stressresilienz indem er die Herzratenvariabilität erhöht, vitalisiert und beruhigt. Daraus geht hervor, wie sehr wir in der Lage sind, uns an verändernde Lebensbedingungen anzupassen.

 

Je bewusster und tiefer wir atmen und je besser wir unsere Atemräume nutzen, desto ruhiger werden wir und desto mehr Energie und Kraft werden wir gewinnen.

 

Mit Hilfe unseres Atems können wir uns aber vor allem von Lasten befreien,

uns körperlich und mental reinigen und so gesund werden und bleiben.

 

Die Kombination aus allen hier beschriebenen Techniken

bringt die größte Kraft und Ruhe hervor.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Tine Gabriel, Heilpraktikerin und Yoga-Therapeutin, Psychotherapie

Anrufen

E-Mail

Anfahrt